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News
Social Media im Öffentlichen Sektor Krisenmanagement ● Monitoring Tools ● Datenschutz Drucken E-Mail
News - Bildung (allgemein)
Geschrieben von: European Academy for Taxes, Economics and Law   
Mittwoch, den 11. Oktober 2017 um 10:03 Uhr

Durch den Einsatz von Social Media machen Sie Ihre öffentliche Institution erlebbar und treten in direkte Interaktion mit Bürgerinnen und Bürgern. Wie Sie mithilfe der neuen Medien Ihre Kommunikationsstrategie optimieren & Erfolge messbar machen, erfahren Sie auf unserem

Praxisseminar
Social Media im Öffentlichen Sektor
Krisenmanagement ● Monitoring Tools ● Datenschutz
25. - 26. Januar 2018, Berlin
Die Veranstaltungsbroschüre finden Sie hier.

Social Media-Expertise aus diesen Institutionen:
● Bundesministerium des Innern (BMI)
● Rat der Europäischen Union
● Deutscher Bundestag
● Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
● Baden-Württemberg Stiftung gGmbH
● Universitätsklinikum Freiburg
● Wiener Linien GmbH & Co KG
● Digital Media Women e.V.

Mit intensiven Workshops zu:
● Social Media Monitoring Tools richtig einsetzen und Erfolge messen
● Krisenkommunikation: Wie reagiere ich auf negatives Feedback im Netz?

Die Kernthemen:
● Strategie – Konzeptuelle Anpassung an Zielgruppen, Inhalte und Budget
● Mit Social Media Kampagnen mehr Menschen gezielt erreichen
● Issues Management: Agieren statt reagieren!
● Do's and Dont's: Datenschutzregeln in der Praxis und Umgang mit Grauzonen
● Wirksame Kundenbindung durch Community Building & Management
● Facebook für Praktiker: Möglichkeiten & Anwendungen – Interaktive Präsentation

Um sich direkt zu registrieren, verwenden Sie bitte das Online-Anmeldeformular.

Wir würden uns freuen, Sie persönlich begrüßen zu dürfen!

Mit freundlichen Grüßen


Dipl.-Jur. Christoph Brauner
Geschäftsführer

Europäische Akademie für Steuern, Wirtschaft & Recht
Das Europäische Wissensnetzwerk

Am Potsdamer Platz
Eingang & postalische Adresse: Leipziger Platz 9, 10117 Berlin, Germany

Ansprechperson:
Frau Regina Lüning
Leitung Marketing & Vertrieb
Tel.: +49.30.8020802.2300
Fax: +49.30.8020802.2259

Tel.: +49.30.8020802.0 (Zentrale)
Fax: +49.30.8020802.2250 (Buchung)

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: https://www.euroakad.eu
 
CME-European Accreditors (CME-EA): Neuer Verband europäische Fortbildungszertifizierer Drucken E-Mail
News - Bildung (allgemein)
Geschrieben von: Beatrix Polgar-Stüwe   
Montag, den 09. Oktober 2017 um 08:31 Uhr

Bildergebnis für CME-EA

CME-European Accreditors (CME-EA): Gründung eines neuen Verbands europäischer Fortbildungszertifizierer in der Medizin

Im September 2017 wurde der neue Verband für die Akkreditierung und Qualitätssicherung der ärztlichen Fortbildung (CME/CDP) in Europa gegründet. Die CME-European Accreditors (CME-EA) www.cme-ea.eu ist ein gemeinnütziger Verein unabhängiger europäischer Akkreditierer, die allen an CME-Akkreditierung beteiligten Institutionen auf der europäischen oder nationalen Ebene offensteht.

Die CME-EA wurde ins Leben gerufen, um eine Lücke im ärztlichen Fortbildungsumfeld in Europa zu schließen, da derzeit keine gesetzlichen Regelungen für die Akkreditierung von CME/CPD auf europäischer Ebene verfügbar sind. Das führt zu erheblichen Herausforderungen, wenn es beispielsweise darum geht, internationale Prinzipien und Regelungen einzuführen, welche die Mobilität von Ärztinnen und Ärzten erleichtern und bürokratische Barrieren verringern sollen. Daher hat der neue Verband sich der Aufgabe angenommen, zur Harmonisierung der CME/CPD-Akkreditierung durch Dialog und Konsens beizutragen.

Die Mitglieder der CME-EA haben bereits in der Vergangenheit informell zusammengearbeitet und z.B. wesentlich zum „Positionspapier zu aktuellen Aspekten des Sponsorings von zertifizierter Fortbildung“ (https://is.gd/Positionspapier) beigetragen, welches im Journal of European CME (www.jecme.eu) veröffentlicht wurde.

Am 7. November 2017 lädt die CME-EA ein zu einer Tagung in Dublin, Irland. Hier wird der Entwurf des „Consensus Statement Independence and Funding of Continuing Medical Education/Continuing Professional Development“ vorgestellt, der von der International Academy for CPD Accreditation (https://academy4cpd-accreditation.org/)  vorgelegt wurde, bei der die CME-EA ebenfalls Mitglied ist. Diese Tagung steht allen aktuellen Mitgliedern, aber auch Nicht-Mitgliedern sowie den europäischen und jeweiligen nationalen Akkreditierungsstellen offen.

Anmeldungen zur Tagung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , die Teilnahme ist kostenfrei

Weitere Informationen: CME-EA: www.cme-ea.eu/
CME-EA e.V., c/o EBAC GmbH, Dr. Robert Schäfer, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Schanzenstr. 36, Gebäude. 31a, 51063 Köln

Links:
„Positionspapier zu aktuellen Aspekten des Sponsorings von zertifizierter Fortbildung“: www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/21614083.2017.1312062
Internationale Akademie für CPD-Akkreditierung: www.academy4cpd-accreditation.org

Über die CME-EA
Die Continuing Medical Education-European Accreditors (CME-EA) ist eine gemeinnützige Vereinigung von europäisch-international und europäisch-national tätigen CME-Akkreditierern im Gesundheitswesen. Die Aufgaben der CME-EA bestehen darin, die Harmonisierung der CME/CPD-Akkreditierung als Teil eines Qualitätssicherungsprozesses zu fördern mit dem Ziel, die Kompetenz der Ärzte und damit letztlich das Patientenwohl zu verbessern.

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

 
Rechtssicheres Digitalisieren und Aufbewahren Drucken E-Mail
News - Bildung (allgemein)
Geschrieben von: European Academy for Taxes, Economics and Law   
Freitag, den 06. Oktober 2017 um 09:12 Uhr

Das Digitalisieren der Aktenführung stellt einen Kulturwandel in öffentlichen Institutionen dar. Finden Sie die richtigen Lösungen für organisatorische, technische & rechtliche Herausforderungen von Scan- und Aufbewahrungsmethoden und profitieren Sie von Erfahrungsberichten aus Bundes-, Landes- und Kommunalebene:

Praxisseminar
Rechtssicheres Digitalisieren und Aufbewahren
Organisation des Scanprozesses und Schutzbedarfsanalyse • TR Resiscan und
TR Esor • eIDAS-Verordnung und Vertrauensdienstegesetz
22. - 23. Januar 2018, Berlin
Die Veranstaltungsbroschüre finden Sie hier.

Mit folgenden Referenten:
● Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Dokumentenorganisation und Scandienste, Referatsleiter
● Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein, „Organisation und Digitales Arbeiten“, Referatsleiter
● Stadt Witten, Amt für Datenverarbeitung und Kommunikationstechnik, Anwendungsbetreuer/Ansprechpartner E-Akte
● Amtsgericht Oberhausen, Aufsicht führender Richter a.D.
● Governikus GmbH & Co. KG (Unternehmen der öffentlichen Hand), Director

Die Themen:
● Digitalisierung als Kulturwandel in der Verwaltungsorganisation: Anforderungen, Trends, Erfahrungen
● Scannen: Zentral, dezentral, ersetzend oder ergänzend: Welcher Ansatz ist für meine Institution der Passende?
● Die Schutzbedarfsanalyse optimal umsetzen – Interaktive Diskussion
● TR Resiscan: Gesetzliche, technische und organisatorische Anforderungen & Auswirkungen
● TR ESOR, eIDAS-Verordnung und Vertrauensdienstegesetz (VDG) – Rechtliche Änderungen und technische Umsetzung
● Einbindung von externen Dienstleistern, Validierung & Qualitätssicherung
● Ausblick: Welche Änderungen sind durch die Digitalisierung mittelfristig zu erwarten – Podiumsdiskussion

Um sich direkt zu registrieren, verwenden Sie bitte das Online-Anmeldeformular.

Wir würden uns freuen, Sie auf unserem Praxisseminar in Berlin persönlich begrüßen zu dürfen!

Mit freundlichen Grüßen


Dipl.-Jur. Christoph Brauner
Geschäftsführer


Europäische Akademie für Steuern, Wirtschaft & Recht
Das Europäische Wissensnetzwerk

Am Potsdamer Platz
Eingang & postalische Adresse: Leipziger Platz 9, 10117 Berlin, Germany

Ansprechperson:
Frau Regina Lüning
Leitung Marketing & Vertrieb
Tel.: +49.30.8020802.2300
Fax: +49.30.8020802.2259

Tel.: +49.30.8020802.0 (Zentrale)
Fax: +49.30.8020802.2250 (Buchung)

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Internet: https://www.euroakad.eu

 
Cologne Consensus Conference 2017 über interprofessionelle Fortbildung in der Medizin Drucken E-Mail
News - Bildung (allgemein)
Geschrieben von: ECSF   
Mittwoch, den 04. Oktober 2017 um 11:16 Uhr

Cologne Consensus Conference 2017 über interprofessionelle Fortbildung in der Medizin: Weltweite ‚One size fits all‘-Fortbildung ist schwierig

Die interprofessionelle Fort- und Weiterbildung von multidisziplinären medizinischen Teams ist wesentlich. Sie trägt zur Kompetenz- und Leistungssteigerung bei und kommt letztlich den Patienten zugute. Darüber waren sich alle Teilnehmer der sechsten Cologne Consensus Conference einig. Die Veranstaltung fand vom 14. bis 15.9.2017 in den Räumen der Bezirksstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein in Köln statt. Volle Übereinstimmung bestand darin gleich, dass interprofessionelles Training immer dann nötig ist, wenn es um die reibungslose, schnelle Zusammenarbeit von verschiedenen medizinischen Professionen geht. Obgleich die interprofessionelle Fortbildung von Ärzten und medizinischem Fachpersonal in manchen Ländern weiterverbreitet ist als in Deutschland, ist eine Übertragung der auf dem Kongress vorgestellten Fortbildungsmodelle von einem Land zum anderen schwierig, aber nicht unmöglich. Die internationalen Gesundheitssysteme und ihre Berufsstrukturen sind aber derart unterschiedlich reguliert, dass gemeinsame „one-size-fits all“-Fortbildungsmodelle für alle Berufsgruppen oder gar deren weltweite Akkreditierung derzeit als problematisch erscheinen.

Selbstverständlich ist auch in Deutschland interprofessionelles Agieren zwischen Ärzten und anderem medizinischen Fachpersonal weitverbreitet. „Interprofessionelle Fortbildung oder gemeinsames Lernen ist immer sinnvoll in allen medizinischen Situationen, in denen zusammengearbeitet wird, beispielsweise in der Notfallversorgung, Kommunikation oder Deeskalation“, sagte Prof. Dr. med. Reinhard Griebenow, Vorstandsvorsitzenden der European Cardiology Section Foundation (ECSF) in seiner Eröffnungsrede. „Immer dann, wenn es schnell und simultan gehen muss wie bei einer Reanimation oder im Rettungswagen, ist es völlig klar, dass die Abläufe nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch geübt werden müssen.“ Je dringlicher die Situation sei, desto praktischer müsse die interprofessionelle Fortbildung die jeweiligen Berufsgruppen zusammenbringen. Aber das setze nach Ansicht von Griebenow auch voraus, dass eine genaue Definition vereinbart wird, an welcher Stelle gemeinsame Inhalte und Aktivitäten stattfinden. Wichtig sei auch, dass die jeweilige professionelle Identität gewahrt bleibt. „Aber interprofessionelle Fortbildung muss den ethischen Prinzipien folgen, wie sie die WHO oder der Weltärztebund (WMA) fordert. Die Basis muss die evidenzbasierte Medizin bilden.“ Zur Qualitätssicherung könnten die Akkreditierer wie die ECSF oder EBAC ins Spiel kommen und Standards setzen. EBAC akkreditiert jedoch derzeit keine Interprofessionelle Continuing Education (IPCE), darauf wies Dr. Robert Schäfer, Vorsitzender der European Board for Accreditation in Cardiology (EBAC) hin. Ihm sei keine europäische Partnerakkreditierungsstelle bekannt, die auf europäischer Ebene beispielsweise gemeinsame IPCE für Krankenpflegekräfte oder Pharmazeuten akkreditiert. Natürlich könnte EBAC die Lücke füllen, aber “EBAC bietet Akkreditierung für Ärzte durch Ärzte“, sagte Dr. Robert Schäfer. Andere Modelle könnten daher vielleicht als Einmischung in die Fortbildung anderer Gesundheitsberufe missverstanden werden. „Dennoch müssen wir hier intensiv nach einer Lösung suchen, denn die aktuelle Situation ist für Fortbildungsanbieter, die teilweise mühsam nach einer Möglichkeit zur Zertifizierung interprofessioneller Fortbildung suchen müssen, sehr unbefriedigend und schadet damit auch dem Ruf der Akkreditierer“, so Schäfer.

Interprofessionelle Fortbildung im Medizin-Studium geschätzt: Gründung einer Fakultät?
Der Kongress machte deutlich: International und auch in Deutschland werden die Vorteile der interprofessionellen Fort- und Weiterbildung besonders bei den Medizinstudierenden gesehen, teilweise auch schon in der vorklinischen Zeit. In Deutschland sieht der kürzlich verabschiedete Masterplan 2020 für die Reformierung des Medizinstudiums bereits interprofessionelle Ausbildungsinhalte vor. „In welcher Form interprofessionelle Kurse und Veranstaltungen im Medizin-Studium angeboten werden und welche Berufsgruppen integriert werden, steht derzeit noch nicht fest und muss ausgearbeitet werden“, führte Griebenow aus. Interprofessionalität in der Ausbildung von Gesundheitsberufen sei essenziell, aber die Abläufe müssten praxisorientiert für die jeweilige gemeinsame Interaktion gestaltet sein. Ein bloßes Nebeneinandersitzen im Seminar von angehenden Ärzten und anderen Berufsgruppen des Gesundheitswesens erscheine nicht sinnvoll, so Griebenow. Die Einrichtung einer Fakultät für interprofessionelles Lernen in der Medizin wie sie beispielsweise in England existiert, sei erstrebenswert, damit ein guter Lernerfolg erzielt wird. Das wurde durch den Vortrag von Prof. Dr. Susanne Lindquist, Direktorin der Norwich Medical School Centre for Interprofessional Practice in England deutlich.

Große internationale Unterschiede beim Gesundheitswesen und ihren Berufsausbildungssystemen
Die Vorträge aus dem Ausland waren sehr erkenntnisreich, machten aber auch deutlich: So unterschiedlich weltweit die Gesundheitssysteme sind, so unterschiedlich sind die verschiedenen medizinische Berufe und Ausbildungswege in anderen Ländern strukturiert. So sind beispielsweise in den USA, Kanada, Niederlanden und Großbritannien viele medizinische Fachberufe akademisiert, da hier das duale Ausbildungssystem wenig verbreitet ist. Die Gesetze in diesen Ländern erlauben studierten, teils promovierten Medizinberufsangehörigen weitreichendere, eigenverantwortliche medizinische Handlungsmöglichkeiten als in Deutschland. Das deutsche Recht sieht aber vor, dass bestimmte medizinische Maßnahmen nur approbierten Ärzten vorbehalten oder lediglich unter Aufsicht delegierbar sind. Verglichen mit dem Ausland wird dementsprechend die interprofessionelle Fortbildung für Ärzte, Apotheker, Physician Assistants (Arztassistenten), Optometristen, Gesundheits- und Krankenpfleger, Hebammen und viele andere medizinisch-soziale Fachberufe ganz anders gehandhabt. „Für den niederländischen Physician Assistant mit Masterabschluss gibt es natürlich eine Fortbildungsverpflichtung. Aber in Deutschland werden der Physician Assistant und seine Aufgaben anders definiert, wie der Vortrag von Prof. Heistermann von der Fliedner University of Applied Sciences, Düsseldorf, deutlich machte.  „Daraus leitet sich auch eine andere Fortbildung ab“, entgegnet Griebenow. Studierte Physician Assistants übernehmen in Deutschland ausschließlich ärztlich delegierbare Aufgaben. Sie gehören zwar per Definition einem medizinischen Fachberuf an, sie haben einen Bachelor-Abschluss, aber es gibt keine gesetzliche Berufsordnung oder einen geschützten Berufstitel.

Ein Exkurs: Der Blick nach Schweden
Das schwedische staatliche Gesundheitswesen unterscheidet sich sehr von den im deutschsprachigen Europa. Es gibt nur eine relativ geringe Zahl von Krankenhäusern. Großer Wert wird auf die Integration der stationären und ambulanten Versorgung gelegt. Gesundheitsfachleute mit Hochschulabschlüssen genießen eine hohe Autonomie, inklusive Erstkonsultation und begrenztem Verschreibungsrecht. Die Aus- und Weiterbildungen bereiten die Gesundheitsfachleute entsprechend auf diese Arbeitsweise vor.

Prof. Dr. Ewa Ehrenborg, Director of Centre for Clinical Education am schwedischen Karlinska-Institut in Stockholm, berichtete in ihrem Vortrag über das Ausbildungsmodell in Schweden, das während des Medizinstudiums interprofessionelles Lernen durch Training im Klinikalltag z.B. in Skillslabs ermöglicht. Es zeichnet sich durch eine starke interprofessionelle Integration und das gemeinsame Lernen unterschiedlicher Studienrichtungen aus, und es werden reale Patienten eingesetzt. Das Lernen im interdisziplinären Team wird als patienten- und pflegezentriert, evidenzbasiert und mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung verstanden.

Ein Beispiel aus der jüngsten Praxis in Schweden: Ein Studententeam besteht aus zwei Medizinstudierenden in der Rolle des orthopädischen Chirurgen und des Anästhesisten, zwei ausgebildeten Fachkrankenpflegern für OP- und Anästhesiologie. Seminarleiter sind ein Anästhesist, eine Anästhesie-Fachpflegerin, eine OP-Fachpflegerin und ein orthopädischer Chirurg. Die Studierenden werden zuerst in die medizinische Aufgabenstellung eingeführt. Die Aufgabe besteht darin, das Team für die Operation vorzubereiten, die Aufgaben und Verantwortlichkeiten unter den Teammitgliedern zu definieren. Gemeinsam diskutieren sie, wie sie die Vorbereitungen, die Operation und die postoperative Betreuung durchführen, mit dem Schwerpunkt auf Teamarbeit und der Verantwortung für jeden einzelnen Beruf. Nach ihrem Training führen sie gemeinsam die Operation durch. Anhand dieses interprofessionellen Trainings wurden in Stockholm bereits elf Operationen an der Karolinska-Universitätsklinik durchgeführt.

„Obwohl das schwedische Lernmodell als sehr erfolgreich beschrieben wird, ist Ähnliches derzeit in Deutschland Zukunftsmusik. Die interprofessionelle Fortbildung in der Medizin stellt per se eine große Herausforderung dar. In Deutschland sind wir allerdings - bedingt durch die Berufsordnungen für Ärzte, das Kammerwesen und die vorgesehenen Aufgaben für das medizinische Fachpersonal sowie durch unsere Fortbildungs- und Akkreditierungsabläufe - noch weit entfernt von einer Zertifizierung interprofessioneller Fortbildungsangebote im Gesundheitswesen“, sagt Prof. Reinhard Griebenow.

Die European Cardiology Section Foundation (ECSF) veranstaltete zum sechsten Mal die Cologne Consensus Conference (CCC) unter dem Titel „Accreditation of Interprofessional CPD“. Zum ersten Mal wurde der Kongress unter der gemeinsamen Federführung der drei Partner ECSF, Accreditation Council for Continuing Medical Education (USA) und Royal College of Physicians and Surgeons (Kanada) organisiert.

Der nächste Kongress findet am 13. und 14.9.2018 in Ottawa, Kanada, statt unter dem Thema: What CPD accreditation data tells us: about activities, providers, learners. Alle künftigen Kongresse werden abwechselnd in Köln, in den USA (Chicago) und Kanada gehalten.

European Cardiology Section Foundation
(gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts)
Prof. Dr. Reinhard Griebenow
c/o Sparkasse KölnBonn,
Stiftungs- und Vereinsmanagement
Hahnenstraße 57
50667 Köln
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe


http://www.polgar-stuewe.de/wp-content/uploads/2017/10/Cologne-Consensus-Conference-2017-.jpg

Das Kongress-Programm unter http://e-cs-f.org/files/ecsf_17_ccc_programm_final-3.pdf auf www.e-cs-f.org

Über die European Cardiology Section Foundation (ECSF)

Die ECSF wurde 2010 von der Sektion Kardiologie im europäischen Facharztverband UEMS (Union of European Medical Specialists) als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Köln gegründet. Satzungsgemäß fördert sie unter anderem die ärztliche Fortbildung. Sie hat zu diesem Zweck die CCC-Konferenzen ins Leben gerufen als offenes Forum für alle interessierten Parteien zur Diskussion aktueller berufspolitischer Themen mit Fokussierung auf Fragen der Fortbildungszertifizierung. ECSF ist verantwortlich für die Zertifizierungspraxis von EBAC (European Board for Accreditation in Cardiology), das internationale Fortbildungen im Bereich der kardiovaskulären Medizin zertifiziert. www.e-cs-f.org

 
Der Beschäftigtendatenschutz in der Praxis nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung und dem BDSG Drucken E-Mail
News - Bildung (allgemein)
Geschrieben von: European Academy for Taxes, Economics and Law   
Freitag, den 29. September 2017 um 11:26 Uhr

Die datenschutzrechtlichen Neuerungen für das Jahr 2018 besonders im Bereich Beschäftigtendatenschutz stellen Verantwortliche öffentlicher Einrichtungen und Unternehmen vor umfassende Herausforderungen. Welche Aufgaben die EU-DSGVO und die Novellierungen des BDSG speziell für Führungskräfte in der Praxis mit sich bringen, erfahren Sie hier:

Fachseminar
Der Beschäftigtendatenschutz in der Praxis nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung und dem BDSG
29. - 30. Januar 2018, Berlin
Die Veranstaltungsbroschüre finden Sie hier.

Ihre Experten:
● Bundesministerium für Gesundheit, Hauptpersonalamt
● Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, Referatsleiter und Behördlicher Datenschutzbeauftragter
● Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU), Behördlicher Datenschutzbeauftragter und Verbandsbeauftragter für den Datenschutz
● Bundespräsidialamt, stellv. IT-Leiter, ISO 27001 Auditor, IS-Revisor und IT-Grundschutzauditor
● GSK Stockmann, Rechtsanwältin

Die Kernthemen u.a.:
● EU-DSGVO: Ziele und Auswirkungen
● Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten, Art. 7 DSGVO
● Der Behördliche Datenschutzbeauftragte: Stellung, Aufgabenfeld, Pflichten
● Datenverarbeitung im Beschäftigtenkontext, Art. 88 DSGVO
● Datenschutz im Bewerbungsverfahren: Rechtliche, technische & organisatorische Maßnahmen
● Personalaktenführung: Zugriffs-, Einsichts- und Auskunftsrecht

Workshop mit Fallbeispielen:
● Erlaubnis, Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten in Dienstvereinbarungen

Eine kompakte Zusammenfassung des Seminars finden Sie hier.

Wir würden uns freuen, Sie persönlich in Berlin begrüßen zu dürfen!

Europäische Akademie für Steuern, Wirtschaft & Recht
Das Europäische Wissensnetzwerk

Am Potsdamer Platz
Eingang & postalische Adresse: Leipziger Platz 9, 10117 Berlin, Germany

Ansprechperson:
Frau Regina Lüning
Leitung Marketing & Vertrieb
Tel.: +49.30.8020802.2300
Fax: +49.30.8020802.2259

Tel.: +49.30.8020802.0 (Zentrale)
Fax: +49.30.8020802.2250 (Buchung)

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: https://www.euroakad.eu
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